News


Gameshow und Skirennen PDF Drucken E-Mail


Schülerinnen und Schüler der JFK School, Saanen, Schweiz unterstützten das Projekt Tres Soles, indem sie mit pfiffigen Ideen ihre Eltern zu einem Duell herausforderten.
Viel Spaß hatten die Schülerinnen und Schüler auch beim Skirennen, zu dem sie in Verkleidung antraten, wie die Fotos zeigen. Die besten Kostüme wurden abschließend prämiert.  
Das Ergebnis dieser Aktionen übertraf alle Erwartungen und die Kinder und Jugendlichen von Tres Soles können sich freuen.
Auch der Saaner Anzeiger hat ausführlich darüber berichtet.
Tres Soles dankt allen Beteiligten sehr herzlich, allen voran der Initiatorin Alisa King, Teacher of English, EAL and History, die bereits in 2017/2018 mit ihren Schülerinnen und Schülern das Projekt sehr engagiert unterstützt hat. Der Dank gilt nicht nur den Akteuren, sondern auch den Eltern, die offensichtlich mit viel Begeisterung ihre Kinder gesponsert haben. Nicht zu vergessen die Sportkoordinatorin Katrin Espiasse - ohne sie wäre das Skirennen wohl kaum möglich.

April 2019

 
Generalversammlung Tres Soles-Schweiz 2019 PDF Drucken E-Mail

Am 30.3.2019 fand in der Nähe von Sankt Gallen die diesjährige Generalversammlung statt. Dankenswerterweise hat Familie Köhli nicht nur ihr Haus zur Verfügung gestellt sondern hat auch vorher zum Mittagessen und später nach der „Arbeit“ noch zu Kaffee und (Jubiläums)kuchen eingeladen. Grund war hier das 30 jährige Bestehen von Tres Soles. Neben den Vorstandsmitgliedern waren dieses Mal auch einige Vereinsmitglieder zugegen. ?
Zwei Punkte sollen kurz erwähnt werden:
Die Betriebsgenehmigung  vom Jugendamt für die nächsten drei Jahre ist nun endgültig erteilt worden. Die Genehmigung durch das Außenministerium soll zeitnah erfolgen.
Das Spendenaufkommen in 2018 war höher als 2017, was nicht bedeutet, dass wir uns zur Ruhe setzen können. Nein, jede weitere Spende ist nötig und willkommen. Vielen Dank allen Spendern.

 
"Unsere" Schauspieler PDF Drucken E-Mail

"Heute möchte ich mich einmal den ehemaligen Jugendlichen von Tres Soles zuwenden, die professionelle Schauspieler geworden sind:

Da gibt es zum einen Lucas Achirico. Er hat seine Ausbildung beim Teatro de los Andes gemacht und war als jahrelanges Ensemblemitglied mit dem Theater weltweit auf Tournee. Wer unsere Tres Soles-Lesung in 2017 miterlebt hat, erinnert sich vielleicht noch daran, dass von ihm die Rede war. In den beiden Tres Soles–Büchern wird er ebenfalls erwähnt. Lucas zieht jetzt mit seiner Familie nach Europa, und zwar nach Polen, da seine Frau Polin ist.

Weiter gibt es zu berichten, dass die beiden ehemaligen Solesianer und Schauspieler Freddy Chipana und Juan José Canazas in einem Kurzfilm über die Schlacht von Suipacha, die während des Befreiungskriegs gegen die Spanier stattgefunden hat, mitgespielt haben. Der Film ist von der Kulturstiftung der bolivianischen Zentralbank finanziert worden und sehr professionell gemacht. Freddy spielt den Indioführer Willka*, Juan José einen Bauern, der dem spanischen Kommandanten absichtlich Falschinformationen liefert. Dieser Film ist auf Youtube zu sehen ("La batalla de Suipacha").

*Anmerkung: Der Indioführer Willka findet auch Erwähnung in Stefan Gurtners neuestem Buch „Doña Isidora und ihre unglaublichen Geschichten- Eine Familiensaga aus Bolivien.

Stefan Gurtner, März 2019

Hier ist die Übersetzung  zu einem Artikel über Lucas, der in der bolivianischen Tageszeitung erschien:

Sonntag, 9. September 2018
Lucas Achirico: „Ich verlasse das Teatro de los Andes nicht, im Gegenteil ich nehme viel von ihm mit!“

Nachdem er über zwei Jahrzehnte lang Mitglied der Theatergruppe war, verlässt der Schauspieler seinen Heimatort Yotala, um in Polen mit seiner Familie ein neues Abenteuer zu wagen. Mabel Franco, Journalistin, lässt sein Leben und seinen Sprung in die Theaterwelt Revue passieren.

lucio

Lucas Achirico, der Schauspieler aus dem Volk der Aymara vom Teatro de Los Andes in Yotala. Foto: Mabel Franco

Weiterlesen...
 
Jahresausflug im Dezember 2018 – „Sturm in den Bergen“ PDF Drucken E-Mail


In den letzten Jahren habe ich immer wieder über verschiedene kleine Reisen und Ausflüge berichtet, die wir mit den Kindern und Jugendlichen unternehmen und die mit geschichtlichen und literarischen Themen verbunden sind.
Unseren Jahresausflug 2018 in den Minendistrikt von Oruro/Llallagua haben wir mit unserem geplanten Theaterstück, das von den katastrophalen sozialen Verhältnissen, die früher in den Minen herrschten, handelt, verbunden. Das Stück „Sturm in den Bergen“ basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Walter Guevara Arze. Wie immer, wenn wir ein neues Projekt beginnen, haben wir den Text mit unserer Theatergruppe „Ojo Morado“ gemeinschaftlich zu einem Theaterstück umgeschrieben. Darin stirbt die Frau des Bergarbeiters Mamani an einer Lungenentzündung. Um sie würdig beerdigen zu können, muss er sich Geld vom Bergbauunternehmen leihen. Von seinem Lohn wird daraufhin so viel abgezogen, dass er kaum noch seine kleinen Kinder Juanito und Marucha ernähren kann.
Als ein Händler mit seinen Maultieren ins Camp kommt, beschließt Mamani, zu fliehen. Gegen einen Geldbetrag ist der Händler bereit, Juanito und Marucha in ein Nachbardorf zu bringen. Mamani erklärt den Kindern, dass er in der folgenden Nacht nachkäme. Der Händler bricht auf, aber anstatt zügig den Weg über den Pass zu nehmen, der zum Nachbardorf führt, macht er einen Umweg, um eine Ladung von Mineralien abzuholen, die in der Mine gestohlen wurde.
Trotz der Warnung, dass jeden Moment ein Schneesturm ausbrechen kann, schickt er derweilen die Kinder zu Fuß voraus. Bevor er sie wieder einholen kann, werden sie jedoch von einem dieser Stürme überrascht, von denen die Andenhöhen immer wieder mit besonderer Wucht heimgesucht werden. Der Händler kann sie nicht mehr finden und erst im darauffolgenden Frühling werden ihre Leichen aus dem Schnee und Eis geborgen.

Vor Probenbeginn fuhren wir also in den genannten Minendistrikt, um den Ort und seine Geschichte persönlich kennenzulernen. Wir haben neben weiteren Sehenswürdigkeiten eine Zinn-Mine, das Bergbaumuseum und das Museum des bolivianischen Magnaten Simón I. Patiño (1860-1947) besucht. Bis heute wird dem sogenannten „Zinnkönig“ vorgeworfen, die Bergarbeiter erbarmungslos ausgebeutet und massakriert zu haben, wenn sie sich für menschlichere Arbeits- und Lebensbedingungen einsetzten.
Eines der Ziele des Ausfluges war auch, an den Originalschauplätzen zu filmen und die Aufnahmen als Hintergrundbilder für das geplante Theaterstück zu verwenden.
Natürlich durfte der Spaß auch nicht zu kurz kommen: Wir haben in Oruro eine Gondelbahnfahrt zur Virgen/Marienstatue gemacht und waren im Minendistrikt in einem Thermalbad und haben die Radiostation Pio XII. besucht.

Auch dieser Ausflug wurde wieder großzügig durch eine Spenderin unterstützt!

Stefan Gurtner - Januar 2019

 
Treffen von ehemaligen Solesianern PDF Drucken E-Mail

Am 27. und 28. August hat in Quillacollo, wo sich das Projekt befindet, zum dritten Mal das Treffen von ehemaligen Solesianern stattgefunden. Es haben insgesamt 36 Personen teilgenommen, von denen 30 ehemalige Bewohner von Tres Soles und 6 ihre Lebenspartner und/oder Kinder waren. Die ehemaligen Solesianer kamen teilweise aus La Paz, El Alto und Tarija, einer sogar aus Argentinien angereist. Es waren: Juan José Canazas, Benjamin Chambi, Gladys Concha, Emilio Mamani, Cristina Barrero, Anahí Barrero, Fabiola Peredo, José Esmir Pinto, Alexander Mamani, Mery Morales, Mario Ortuño, Margarita Fernandez, Rosmery Concha, Nelson Vásques, Mario Paxi, Teófilo Quispe, Joaquín Verasteguí, Ariel Corrales, Darwin Mamani, Ruth Fernandez, Omar Quispe, Juan Carlos Barrero, Braulio Salas, Lucio Cabezas, Juan Jassiel Vásques, Marcelo Vásques, Mario Huayhua, Esteban Fuentes, Héctor Fuentes, Claudia Fuentes.
Für uns ist natürlich nach fast drei Jahrzehnten Arbeit, in denen schon mehr als eine Generation unser Projekt durchlaufen hat, interessant zu erfahren, was aus ihnen geworden ist. Das Treffen wurde mit einem „Talentabend“ eröffnet, wo alle, die Lust hatten, etwas Künstlerisches darbieten konnten. Höhepunkt war ohne Zweifel der Auftritt von Mario Paxi als Clown. Er eroberte die Herzen der Kinder im Handumdrehen. Alle waren förmlich hingerissen, nicht nur die Kleinsten. Mario gehörte Anfang der  90 er Jahre zum Projekt. Er ist mit Rosmery, einer anderen ehemaligen Bewohnerin von Tres Soles, verheiratet. Heute arbeitet er mit seinen drei auch schon erwachsenen Söhnen als selbständiger Clown und Magier in der Stadt El Alto.
Am darauf folgenden Morgen gab es eine Gesprächsrunde, zusammen mit den aktuellen Bewohnern der Wohngemeinschaft, in der man sich gegenseitig vorstellte und Erfahrungen ausgetauschte.  Auch die gegenwärtige Lage des Projekts und seine Perspektiven wurden kurz angesprochen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen, das unser Koch Braulio, der als Kind und Jugendlicher ebenfalls Mitglied von Tres Soles war, liebevoll zubereitet hatte, klang das Treffen bei Spiel und Sport aus.
Stefan Gurtner, November 2018

 
«StartZurück123456WeiterEnde»

Seite 1 von 6


Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal gestalten zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.