1. Verein Tres Soles PDF Drucken E-Mail

Offizieller Träger des Projektes ist der Verein Tres Soles/Schweiz, der nicht nur das Projekt unterstützt, sondern auch dem Projekt und seinem Schweizer Gründer Rechtssicherheit verleiht.Tres Soles ist ohne die Kirchengemeinde St. Konrad in Mannheim, die alle eingehenden Spenden für TS verwaltet, undenkbar- und das seit über 20 Jahren!

 

2. Die Pfarrgemeinde St. Konrad, Mannheim - Rheinau

Die Kirchengemeinde mit ihrem damaligen Pfarrer, Bernhard Hermann, und einigen anderen überzeugten Pfarrgemeindemitgliedern wie Ingeborg und Hans-Georg Kowalski, Magda und Karl-Heinz Keller, Günter und Hermine Haag und vielen anderen Mitstreitern beschloss vor über 20 Jahren, den Projektgründer von Tres Soles, den damals jungen Schweizer Stefan Gurtner, finanziell zu unterstützen.

Weder der Gründer von Tres Soles, Stefan Gurtner, noch die engagierte Pfarrgemeinde hatten eine Ahnung, wohin sie ihr Weg führen würde. St. Konrad ist und bleibt eine nicht weg zu denkende Konstante in der Erfolgsgeschichte von Tres Soles, obwohl oder vielleicht gerade weil Tres Soles ein politisch und religiös unabhängiges Projekt ist. Die moralische und finanzielle Unterstützung durch St. Konrad ist der Grundpfeiler von Tres Soles. Unbürokratisch, tatkräftig, von gleich auf jetzt agiert und reagiert die Gemeinde auf alle Krisen und Herausforderungen, allen voran Familie Keller und Familie Haag.
St. Konrad ist der Knotenpunkt, an dem alle Fäden Tres Soles betreffend zusammenlaufen:

Verwaltung aller Spendengelder innerhalb Deutschlands, Öffentlichkeitsarbeit, Anfragen usw.

Magda Keller über die Anfänge von Tres Soles:


Zum damaligen Zeitpunkt arbeitete Stefan Gurtner als Freiwilliger Helfer in einer Armenküche in La Paz, zu der auch die Kirchengemeinde St. Konrad Kontakt hatte. Als nach Ablauf seines sozialen Jahres die Straßenkinder, mit denen er viele Monate gearbeitet hatte, ihn baten zu bleiben, sah sich Stefan Gurtner plötzlich vor eine große Herausforderung gestellt. Er blieb. Seine gesamte Lebensplanung (Rückkehr, Literaturstudium) fiel von einem Moment auf den anderen in sich zusammen. Mittellos, nur mit seinem für die Weiterreise ersparten Geld ließ er sich mit den Kindern in einem halb zerfallenen Haus nieder und begann mit ihnen zu arbeiten.


Als die Kirchengemeinde hörte, dass Stefan Gurtner in Bolivien blieb, um die begonnene Arbeit mit den Straßenkindern fortzuführen, beschloss die Gemeinde unter dem Vorsitz des damaligen Pfarrers Stefan Gurtner zu unterstützen. Eine in der heutigen Zeit fast beispiellose Entwicklung nahm ihren Lauf.


Der Grundstein für eine fruchtbare Zusammenarbeit war gelegt!